Das Baby wird im festgebundenem Tuch (taktiles System - es spürt seine Grenzen) getragen. Die Mama hat es gerade etwas eilig und muss den Bus noch erwischen. Das Baby macht die Bewegungsmuster der Mutter durch das gut angelegte Tuch mit, muss manchmal ein wenig gegensteuern und ausgleichen (kinästhetisches System, das Baby bekommt immer neue Reize durch Druck und Zug und Bewegung seines Muskelapparates). Die Mama muss sich kurz bücken, um die heruntergefallene Fahrkarte aufzuheben (vestibuläres System, Gleichgewichtsinn). Sie steigen in den Bus und setzen sich. Währenddessen nuckelt das Baby am Tragetuch (gustatorischer Reiz) - die Mama isst einen mitgebrachten Apfel (olfaktorischer Reiz). Als sie aussteigen wird es plötzlich unglaublich laut. Ein Krankenwagen biegt um die Kurve(auditiver Reiz) - die Mama bleibt ruhig, das Baby kann sich über seine Sinne rückversichern, das keine Gefahr in Verzug ist. Es blickt die Mama an (visueller Sinn), die ihm gerade schnell schützend die Ohren zuhält und ihm leise versichert, dass alles gut ist. Das Baby tastet nach dem angenuckelten Tuch und schmiegt sich wieder an die Mama (taktiles System). Während des gesamten Ausfluges läuft auch das viszelare System auf Hochtouren. Die Rezeptoren der Sinnesorgane schicken ihre Impulse an das Gehirn, um dort ausgewertet zu werden.

 

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